Wer, was, wann, wo, wie, warum? Man kann ja nicht alles wissen. Deshalb hier die wichtigsten Antworten auf die drängendsten Fragen zum Schützenfest 2019.

 

In der Halle

 

Wie viel kostet der Eintritt zu den Abendveranstaltungen?

Alle in der Bruderschaft aktiven Schützen und Kinder unter 18 Jahren haben an den drei Tagen (1. bis 3. Juni) freien Eintritt. Für alle anderen Besucher kostet der Eintritt 7 Euro.

 

Was kostet eine Wertmarke?

Eine Wertmarke kostet 1,70 Euro – der Verkauf findet direkt am Eingang statt. Getränkelisten mit den entsprechenden Preisen für Bier, Korn-Cola etc. liegen in der Halle aus. Die Kellner sind im Übrigen angewiesen, direkt die Wertmarken zu kassieren; Deckel sind nicht erlaubt.

 

Welche Musik wird gespielt?

Am Prunksamstag legt DJ Dennis in der Festhalle auf. An den beiden weiteren Tagen des Schützenfestes spielt bei uns die bekannte Band „CAEBO“, die alle Besucher mit einem munteren Potpourri aus Tanzmusik, Schlager und Pop sowie vielen spaßigen Elementen unterhält.

 

Was wird an Programm geboten?

Samstags steht vor allem das Tanzvergnügen im Vordergrund. Zum lang erwarteten Auftakt unserer Prunkfeierlichkeiten wird eine fantastische Stimmung mit viel Spaß zu erwarten sein. Zudem finden die Ehrungen und Auszeichnungen der Bruderschaft statt. Sonntags gibt es im Zuge des Königsballs die große Tombola, bei der die Gewinnerlose gezogen werden. Montags findet ab 14.30 Uhr in der Halle das Café Jedermann zum Vogelschuss statt; beim Klompenball abends findet die Gewinnvergabe für das „Paradeschrift“-Gewinnspiel und die Prämierung der schönsten Klompen statt. Zudem werden an allen Abenden unterhaltsame Überraschungsauftritte der Königshäuser und Gruppen erwartet.

 

Tombola? Gewinnspiel? Wo kann ich was gewinnen?

In diesem Jahr verkauft die Gruppe der Marine Blau-Weiß 80 die Lose für die große Tombola am Prunksonntag. Die Gruppe geht in den Wochen vor der Prunk in Wanlo von Haus zu Haus und bietet die Lose für 0,50€ pro Los an. Aber auch während der Prunkfeierlichkeiten findet ein Verkauf statt. Die Liste mit den zu gewinnenden Preisen findet sich hier. Nicht abgeholte Preise werden bei "Blumen Heinen" per Aushang bekanntgegeben (Noch nicht abgeholt wurden die Preise mit den Losnummern 9207, 9504, 6147, 7507 und 9929, Stand 5.6.19). Das Gewinnspiel im Festheft erfordert die Lösung eines kleineren Rätsels im hinteren Teil des Heftes. Die Lösungen können bis zum 03.06.. um 16 Uhr bei Thomas Blumenhoven abgegeben werden. Zu gewinnen gibt es fünf Gutscheine im Gesamtwert von 100 €.

 

Ist in der Halle das Rauchen erlaubt?

Durch eine Gesetzesänderung ist es seit 1. Mai 2013 nicht mehr erlaubt, bei Brauchtumsveranstaltungen in Festzelten oder -hallen zu rauchen. Rauchern wird aber die Gelegenheit geboten, vor der Halle in einem kleinen Pavilion zu rauchen.

  

Im Zug

 

In welcher Reihenfolge werden samstags die Ehrenmaien gesetzt?

Der Zug startet auf der Straße An der Kirche und setzt die Ehrenmaien in folgender Reihenfolge: Oberst Heinz Jansen (Hochstraße), Jungkönig Jason Schroers (Auf der Steinbrücke), Fähnrich Stefan Blumenhoven (Auf der Steinbrücke), Hauptmann Thomas Blumenhoven (Dachsweg), Brudermeister Christian Giesen (Plattenstraße), Königin Kristina Joepen (An der Kirche) und General Karl Heinrichs (An der Kirche). Danach findet noch eine Parade auf Höhe des Kindergartens statt.

 

Welcher Zugweg wird zum großen Umzug am Prunksonntag genommen?

Der Zugweg am Prunksonntag sieht folgendermaßen aus: Antreten an der Mehrzweckhalle – An der Kirche – Schweinemarkt – Plattenstraße – Kuckumer Straße – An der Kirche – Abholen der Majestäten und Ehrengäste an der Königsresidenz im Pfarrheim – Schweinemarkt – Plattenstraße – Wende am Kappelshof – Plattenstraße – Heckstraße – Wende am Ortsausgang – Hochstraße – Im Tal – Auf der Steinbrücke – Plattenstraße – Wende am Marderweg – Parade in Höhe Auf der Steinbrücke – Plattenstraße – Schweinemarkt – An der Kirche – Mehrzweckhalle

 

Welche Musikvereine spielen während des Zuges?

Beim Schützenumzug am Prunksonntag spielen der Musikverein Eintracht Birgelen, der Musikverein Unterbruch, das Trommler- und Pfeifercorps Wildenrath und das Trommler- und Pfeifercorps Holzweiler.

 

Wer hat das Kommando im Zug?

General Karl Heinrichs wird in diesem Jahr von Franz Moll vertreten, der das Oberkommando über den Zug haben und diesen Samstagabends und Sonntagmorgens abnehmen wird. Während der Umzüge haben der vor dem Zug hergehende Hauptmann Thomas Blumenhoven oder sein Adjutant Walter Blumenhoven das Kommando.

 

Personal

 

Wer sind die Ansprechpartner vonseiten des Vereins?

Ansprechpartner ist jedes Mitglied des Vorstandes: 1. Brudermeister Christian Giesen, 2. Brudermeister Thomas Blumenhoven, 1. Geschäftsführer Alexander Jägers, 2. Geschäftsführer Armin Eschenbrücher, 1. Kassierer Michael Schmitz und 2. Kassiererin Kristina Joepen. Um die Jugend kümmern sich die Jugendwarte Stefan Stepprath und Julia Reinartz. Wenn Ihnen während des Schützenfestes irgendetwas auffallen sollte, was Sie dem Vorstand mitteilen möchten, halten Sie sich nicht zurück, dies einem der oben genannten Personen anzugeben.

 

Wer ist der Ansprechpartner für die Presse?

Für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ist Thomas Blumenhoven, der 2. Brudermeister, verantwortlich. Sie erreichen ihn für Absprachen, Anfragen und Interviews unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

  

Wer sind die Majestäten in diesem Jahr?

Kristina Joepen war nicht immer Wanloerin. Sie wuchs hier auf, fuhr mit dem Fahrrad voller Blumen bei Schützenfesten vor dem Zug, spielte Tag für Tag auf dem Fußballplatz. Jahrelang war sie für den TuS Wanlo aktiv, wechselte später nach Lövenich. 1996 zog ihr Bruder Thomas noch als Jungkönig der Bruderschaft auf, mit dem Tod ihrer Mutter ein Jahr später kam der Einschnitt. Sie zog nach Holzweiler, lebte später in Giesenkirchen. Sie wurde Zeitsoldatin, war während der acht Jahre beim Bund sogar im Kosovo im Einsatz. Aktuell arbeitet sie als Erzieherin in einem Kinderheim in Kaarst-Büttgen. Erst 2012 erfolgte die Rückkehr nach Wanlo. Die Wiederkehr war schwierig. „Es hat lange gebraucht, um in Wanlo wieder anzukommen. Es lebten nur noch wenige Freunde von damals im Ort“, sagt sie. Erst über ihren Hund – Labrador Paul – fand sie wieder Anschluss im Dorf, knüpfte Kontakte, wurde zu Veranstaltungen mitgenommen. „In den vergangenen vier Jahren ist vor allem Nicole Jägers zu einer wahren Freundin geworden, ihr verdanke ich auch den Eintritt in die Gruppe der Antonias. Damit war für mich auch selbstverständlich, dass sie meine Ministerin wird.“

Kristina Joepen ist die erste Königin in Wanlo seit 2007 – und erst die vierte überhaupt. Gerade für die junge Gruppe der Antonias, auch erst 2015 ins Leben gerufen, bedeutet diese Regentschaft besonders viel. „Die Mädels haben direkt Prioritäten gesetzt. Das erste, was für dieses Jahr feststand, war unser Farbkonzept“, erinnert sich die Königin mit einem breiten Grinsen im Gesicht. Unterstützt von Madlen Derichs, Gerd Richter und den Männern des Jägerzugs entstehen die Pläne für die Residenz am Pfarrheim sowie die Königsallee. Ein farbenfroher Traum in Grau, Pink und Türkis. Die Antonias arbeiten ambitioniert und zielgerichtet – für die Königin zählt am Ende ein schönes und stimmiges Bild. Kristina Joepen ist angekommen. „Ich bin eher eine Chaotin und froh, dass alle anderen alles gut im Blick haben“, erzählt sie über sich. Sie kann sich dabei voll auf ihre Gruppe und ihre Ministerinnen verlassen. Neben Nicole Jägers steht ihr ihre Arbeitskollegin Nina Baumanns zur Seite, die sie seit sechs Jahren kennt und „perfekt ergänzt“. Beide wussten schon seit einigen Jahren, dass Kristina eines Tages Schützenkönigin sein wollte und standen dafür als Ministerinnen parat.

 

Beim Duell um das Amt des Jungkönigs 2019 schenkten sich die beiden Jungschützen nichts. Am Kirmesmontag traten Niklas Stepprath und Jason Schroers, beide Jungschützen der ersten Stunde in Wanlo am Schießstand gegeneinander an. Fast jeder Schuss landete zielgenau am Haltering des Holzvogels, schließlich war es ein Schuss von Jason Schroers, der den Vogel auf den Boden zwang und Jason gefühlsmäßig in den Himmel hob. Der 15-Jährige hatte bereits im Jahr 2012 am Lichtgewehr beim Jungschützentag triumphiert und war damals ohne einen einzigen Fehlschuss der erste Schülerprinz in der Bruderschaftsgeschichte geworden. Nun darf er gemeinsam mit seinen Ministern Hendrik Hansen (im Vorjahr noch Ritter des Schülerprinzen) und René Wienands (schon 2013 als Ritter an der Seite von Jason Schroers) das nächstgrößere Silber der Bruderschaft tragen.

Der Termin im Jahr 2019 ist nicht zufällig: Vor genau 30 Jahren zog sein Onkel Jörg Schiffer als Jungkönig der Bruderschaft auf. Einem Großteil der Verwandtschaft des jungen Wanloers liegt die Schützenfestbegeisterung im Blut. Wie es sich für einen Jungkönig gehört, wird Jason Schroers in diesem Jahr auch mit einer eigenen Residenz ausgestattet sein. Das eigene Wohnhaus an der Straße „Auf der Steinbrücke“ mit bestem Blick auf den Paradeplatz verwandelt sich daher zum Schützenfest in eine einladende Königsresidenz. Deren Motto ist für den jungen Gladbach-Fan und begeisterten Fußballer natürlich „Borussia“. Der grün-weiß-schwarze Bau soll aber nicht nur für Anhänger der Elf vom Niederrhein einladend wirken, sondern auch alle Nachbarn, Schützen und Gäste zum Verweilen einladen. Mit Unterstützung seiner Familie, der Jungschützen und seiner Minister plant Jason Schroers ein Schützenfest, das Jung und Alt begeistern soll.

 

Am 24. November 2018 versuchten 13 Jungschützen ihr Glück am Schießstand, der im Pfarrheim aufgebaut war. Mit einer Armbrust für Kinder versuchten sie mit ihren Pfeilen fünf Holzvögel zu treffen, die auf quadratischen Holzplatten befestigt waren. Traf man einen Vogel, fiel er dank eines Scharniers nach hinten um. Die Übung klingt einfach, doch das Zielen mit der Armbrust will gelernt sein. Setzt man falsch an, fliegt der Pfeil weit an der Zielvorrichtung vorbei. Und so stand bereits am Ende des ersten – und einzigen – Durchganges der Sieger fest. Der 9-jährige Florian Stepprath schaffte es, alle fünf Vögel zu treffen und verwies damit die anderen 12 – teilweise älteren – Jungschützen auf die Plätze.

Florian gehört als Sohn von Jugendwart Stefan Stepprath zu den Jungschützen der ersten Stunde und begleitete seinen großen Bruder Niklas schon mit drei Jahren bei den Wanloer Schützenfestumzügen. Zu seinen Rittern wählte er sich weitere Sprösslinge der Jungschützen-Teamer. Ben Reinartz, der einen Monat vor dem diesjährigen Schützenfest 9 Jahre alt wird, ist Sohn von Jungschützenbetreuerin und Vorstandsbeisitzerin Julia Reinartz. Er ist begeisterter Fußballer und bereits seit drei Jahren bei den Jungschützen dabei. Zweiter Ritter ist der ebenfalls 9 Jahre alte Erik Schiffer, der gemeinsam mit Schwester Fiona seit den Anfängen der Wanloer Jungschützengruppe dabei ist. Als Sohn von Marcel Schiffer, der die Jungschützen bereits seit Jahren mitbetreut und vor allem exzellent bekocht, Enkel der Altkönige Anneliese und Theo Schiffer und Vetter des diesjährigen Jungkönigs Jason Schroers liegt ihm das Wanloer Schützenwesen quasi im Blut. Florian, Ben und Erik sind das siebte Schülerprinzenhaus in der Geschichte der Wanloer Bruderschaft und repräsentieren stolz die große Gruppe der Wanloer Jungschützen.

 

Welche Ehrengäste werden erwartet?

Zur Ehrung verdienter Bruderschaftler am Samstagabend werden hochrangige Mitglieder des Bezirksverbandes erwartet. Auch Lokalpolitiker und Wirtschaftsvertreter werden zum Frühschoppen und dem Zug am Prunksonntag den Weg nach Wanlo finden. Zudem kommen die Königshäuser aus Broich-Peel, Wickrath und Hochneukirch samt Gefolge nach Wanlo. Über den diesjährigen Bezirksminister Stefan Pitsch werden auch Vertreter aus Rheindahlen und Ohler/Ohlerfeld zum Schützenfest erwartet.

 

Wann finden welche Ehrungen statt?

Samstags abends werden alle Mitglieder mit „runden“ Mitgliedschaftsjubiläen von den Brudermeistern geehrt werden. Während des gesamten Sonntagmorgens wird zudem wieder vier ehemaligen Königen, die ein „rundes“ Königsjubiläum haben, die Ehre zuteil, die historischen Silberketten der Bruderschaft zu tragen.